Giersch

Giersch sammeln:

Vorkommenim Halbschatten unter Bäumen, Hecken, an Wegrändern, Garten, lichte Wälder
Sammelmonatab März bis zur Blüte, bei regelmäßiger Ernte ist das Sammeln bis zum Frühherbst möglich
AussehenBlattstiel dreieckig und V-förmig, Blätter dreiteilig verzweigt, Teilblatt oval, am Rand scharf gezahnt, Geruch leicht würziger Möhrenduft, Blütendolde mit vielen kleinen weißen Blüten
Verwendbare TeileBlätter, Blüten, Knospen, Früchte
Besonderheitentraditionelles Heilkraut bei regelmäßiger Ernte oder Rückschnitt treibt Giersch immer wieder nach
 Giersch wurde schon in der Steinzeit als Wildkraut genutzt. Quelle: Bund Naturschutz

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Giersch Rezeptbeispiel: Kräuterbutter (Schwierigkeit einfach)

ein Handstrauß zarte Giersch-Blätter (hellgrüne, glänzende Färbung)reinigen und trockenschleudern, fein hacken
250g weiche Butter ½ TL Olivenöl eine gute Prise Salz, Pfeffer nach Geschmack, Knoblauch nach Geschmack, 1 TL Zitronensaft,mit der Gabel in einem tiefen Teller vermengen zum Schluss den Giersch unterheben im Kühlschrank kaltstellen (mind. 2 Std.)
Abwandlungmit anderen Kräutern (Petersilie, Schnittlauch, Thymian, Kresse) oder anderen Wildkräutern (Löwenzahn, Vogelmiere, Brennnessel…) mischen
weitere VerwendungGiersch-Blätter eignen sich als Grundmasse zur Füllung für Lasagne und Teigtaschen oder als Belag für Quiche
Haltbarkeit3 bis 5 Tage im Kühlschrank Kräuterbutter kann für den Vorrat portionsweise eingefroren werden
SonstigesGeschmack: leicht zwischen Petersilie und Sellerie gehackte Blätter als Topping wie Petersilie verwendbar, grüne Smoothies, Zugabe für Wildsalate
Blütenknospen ab Maials Topping, Geschmack würzig bis scharf
grüne Früchte ab SommerVerwendung grün oder getrocknet als Gewürz, Geschmack ähnlich Fenchelsamen