Mädesüß

Pflanze erkennen

Vorkommenauf nassen Wiesen, an Ufergebüschen und in Auwälder in Gräben in sonniger Lage
SammelmonatJuni bis August
AussehenBlüte: Einzelblüten mit fünf Blütenblättern, Färbung creme-weiß, intensiver, honigartiger Duft Blütenstand: Schirmrispe aus vielen, zarten Einzelblüten Blätter: einzeln und wechselständig an reich verzweigtem Stängel, leicht rötlich unterlaufen Wuchshöhe: bis zu 1,50 m
Verwendbare TeileBlüten und Kraut
BesonderheitenMädesüß: enthält Salicylsäure-Verbindungen Steinklee: enthält Cumarin Labkraut: enthält geringe Mengen Cumarin traditionelle Heilkräuter

https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Nova Diese Datei ist lizenziert unter der Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international“.

Mädesüss Flammeri / Grundrezept / Schwierigkeit: einfach 

Rezept 4 PersonenMädesüß-Blüten sind nicht für Kinder geeignet
10 bis 12 Blütenstände Mädesüß (4 Eßl. getrocknete Blüten)   ½ Liter Milch           oder 400 ml Milch und 100 ml Sahne  Insekten abschütteln, kurz welken lassen – jetzt entwickelt sich das typische Aroma     etwas Milch für später zur Seite stellen restliche Milch leicht erwärmen Blüten einlegen und über Nacht kühl stellen abseihen / feines Sieb oder Passiertuch
abgenommene Flüssigkeit mit 40 g Speisestärke etwa 2 Eßl. Zuckergut verrühren
aromatisierte Milch/ Milch-Sahneaufkochen unter Rühren Speisestärkegemisch unterrühren, aufkochen und sofort in kleine Dessertschalen oder ähnliches abfüllen und kaltstellen
 dazu passen Fruchtsirup, frische Beeren oder Dessertfruchtsoßen
DessertsoßeRezept wie Flammeri, jedoch Stärke und ggf. Zucker halbieren.
Varianten:  Holunderblüten Wiesenlabkraut-Blüten mit wenig Kraut, echter Steinklee
Mädesüß-BlütenDekoration
SonstigesGeschmack: leicht mandelartig-süß  
weitere Verwendung der Blütenzur Herstellung von Blütensirup und Gelee, Blütenzucker