Pflanze erkennen
| Vorkommen | auf nassen Wiesen, an Ufergebüschen und in Auwälder in Gräben in sonniger Lage |
| Sammelmonat | Juni bis August |
| Aussehen | Blüte: Einzelblüten mit fünf Blütenblättern, Färbung creme-weiß, intensiver, honigartiger Duft Blütenstand: Schirmrispe aus vielen, zarten Einzelblüten Blätter: einzeln und wechselständig an reich verzweigtem Stängel, leicht rötlich unterlaufen Wuchshöhe: bis zu 1,50 m |
| Verwendbare Teile | Blüten und Kraut |
| Besonderheiten | Mädesüß: enthält Salicylsäure-Verbindungen Steinklee: enthält Cumarin Labkraut: enthält geringe Mengen Cumarin traditionelle Heilkräuter |

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Mädesüss Flammeri / Grundrezept / Schwierigkeit: einfach
| Rezept 4 Personen | Mädesüß-Blüten sind nicht für Kinder geeignet |
| 10 bis 12 Blütenstände Mädesüß (4 Eßl. getrocknete Blüten) ½ Liter Milch oder 400 ml Milch und 100 ml Sahne | Insekten abschütteln, kurz welken lassen – jetzt entwickelt sich das typische Aroma etwas Milch für später zur Seite stellen restliche Milch leicht erwärmen Blüten einlegen und über Nacht kühl stellen abseihen / feines Sieb oder Passiertuch |
| abgenommene Flüssigkeit mit 40 g Speisestärke etwa 2 Eßl. Zucker | gut verrühren |
| aromatisierte Milch/ Milch-Sahne | aufkochen unter Rühren Speisestärkegemisch unterrühren, aufkochen und sofort in kleine Dessertschalen oder ähnliches abfüllen und kaltstellen |
| dazu passen Fruchtsirup, frische Beeren oder Dessertfruchtsoßen | |
| Dessertsoße | Rezept wie Flammeri, jedoch Stärke und ggf. Zucker halbieren. |
| Varianten: | Holunderblüten Wiesenlabkraut-Blüten mit wenig Kraut, echter Steinklee |
| Mädesüß-Blüten | Dekoration |
| Sonstiges | Geschmack: leicht mandelartig-süß |
| weitere Verwendung der Blüten | zur Herstellung von Blütensirup und Gelee, Blütenzucker |